Die Ferrariwiese zuschütten? Nein!

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Bild: www.ferrariwiese.at

StR Fritz appelliert an die Landesregierung

“Viele InnsbruckerInnen haben hier ihre ersten Rutschversuche mit Schi oder Rodel gemacht. Ältere InnsbruckerInnen werden sich noch daran erinnern, von der Mutterer Alm über die Natterer Wiesen, hinauf zur Sonnalm, und dann über die Ferrariwiese und das anschließende ‘Totenbichl’ bis zum Stubaitalbahnhof hinunter auf Schiern gefahren zu sein. Die Stadteinfahrt von Süden, beim Sonnenburger Hof, her eröffnet für heimkehrende UrlauberInnen wie für Gäste den ersten schönen Blick über das ‘Herz der Alpen’, mit dem Stift und der Basilika im Vordergrund und der Nordkette im Hintergrund”, beschreibt der Grüne Stadtrat Gerhard Fritz eine “noch immer schöne Stadtansicht, wenn auch nicht mehr so ungetrübt, seit die Autobahn mitten durch schneidet und die Ferrariwiese nicht mehr ein stark frequentiertes Naherholungsgebiet ist.”

Diesen Blick auf Innsbruck mit einer Aushubdeponie zuzuschütten, ist für den grünen Stadtrat “das Allerletzte”. Fritz: “Aber es droht wirklich. Am Donnerstag führt die zuständige Umweltabteilung des Amtes der Landesregierung eine ‘mündliche Verhandlung’  durch: Eine halbe Million Kubikmeter Bodenaushub und Tunnelausbruch sollen 10 Jahre lang auf einer Fläche von 7,5 Hektar abgelagert werden. Die zugeschüttete Wiese wird dann nach 10 Jahren ‘rekultiviert’.” Vermutlich freue sich dann ein Bauer, wenn er mit dem Traktor über einen schön eingeebneten Acker fahren darf.

Die Stadt Innsbruck hat hier als Standortgemeinde nur ein Anhörungsrecht. “Wir dürfen also dem Amt der Landesregierung mitteilen, dass wir diese Idee für reichlich daneben halten. Weitere rechtliche Möglichkeiten haben wir nicht.” Stadtrat Gerhard Fritz appelliert an die Landesregierung: “Zerstört nicht mit einer Deponie diese Kulturlandschaft in unmittelbarer Nähe des Bergisel und des Stiftes, die Landschaft am Stadtrand. Das könnt Ihr unserer Stadt nicht antun. Das Stadtbild hat auch einen Wert, der gegen ökonomische Vorteile kurzer Transportwege abzuwägen ist.”

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