Innsbrucks Energiewende kann beginnen

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Von Gemeinderätin Uschi Schwarzl

Seit 2009 arbeite ich als Oppositionsvertreterin gemeinsam mit StR Pechlaner – anfänglich Walter Peer -, VizeBM Gruber und GR Hans Haller in der überparteilichen Steuerungsgruppe „IEP-Energieentwicklungsplan Innsbruck“ mit. Hinter diesem Wortmonster verbirgt sich nicht nur ein neuer konstruktiver und zukunftsorientierter politischer Arbeitsstil, sondern auch ein großes Vorhaben für die Stadt Innsbruck.

Windräder vor Sonnenuntergang

Gemeinderätin Uschi Schwarzl beschreibt den Prozess, wie die Energiewende passiert.


Vorbild

  •  Wir wollen Innsbruck zum energiepolitischen Vorbild machen und dafür bis 2025 den Energie-Verbrauch (ohne Verkehr) um 24 Prozent gegenüber 2009 senken.
  • Wir wollen Erdöl und Erdgas bis 2025 um 44 Prozent gegenüber 2009 reduzieren und damit den CO2-Ausstoß um 44 Prozent gegenüber heute einschränken.
  • Wir wollen dafür die jährliche Sanierungsrate von derzeit rund ein Prozent auf fünf Prozent sowie die Forcierung erneuerbarer Energien zur Wärmebereitstellung um 27 Prozent steigern.
  • Dafür wollen wir bis 2025 ca. eine Mrd. Euro (nicht nur öffentliche ) bewegen.
  • Dazu wollen wir seitens Stadt Innsbruck jährlich rund 1 – 2 Prozent des Jahresbudgets = 3,5 bis 7 Mio. investieren. Eine Summe, die angesichts der Finanzlage der Stadt möglich ist.
  • Dadurch soll der Kaufkraftabfluss für Fossile in der Höhe von 100 Mio. pro Jahr reduziert, ein Beschäftigungseffekt von ca. 1.600 Arbeitsplätzen pro Jahr bewirkt und ein induziertes Kommunalsteueraufkommen von ca. 1,4 Mio. pro Jahr erzielt werden.
  • Und all das soll den Wohnkomfort unserer BürgerInnen heben und die Heizkosten um rund 2/3 pro Jahr senken.

Ehrgeiziges Vorhaben

Ein ehrgeiziges Vorhaben, bei dem wir Grüne von Anfang an Bord, ja oft auch die frische Brise für erschlaffende Segel, sind. Darauf bin ich stolz, da kann so viel für die Umwelt, für die Geldtaschen der BürgerInnen und für die Wirtschaft gewonnen werden. Eine Vielfach-Win-Situation gleichsam.

Im April 2011 noch hat Bürgermeisterin Oppitz-Plörer angesichts der damaligen Turbulenzen rund um das mittlerweile ohnehin verlegte IKB-Kraftwerk Telfs noch gezögert.

Im Sommer dann wurde der Grundsatzbeschluss im Stadtsenat endlich gefasst.
Wertvolle Zeit ging zwar verloren, nichts desto trotz, wir Mitglieder der Steuerungsgruppe haben den gemeinsamen Strang, an dem es zu ziehen gilt, nicht aus der Hand gegeben, und trotz bevorstehender Wahlen konsequent weitergearbeitet und können nunmehr die nächsten Schritte präsentieren.

Am 8.2.2012 konnten wir dem Stadtsenat eine klare Projektstruktur samt Umsetzungsteams präsentieren, die bis zum Jahresende konkrete Maßnahmen in den Bereichen Förderungen, Bewusstseinsbildung und Leuchtturmprojekte ausarbeiten werden. Mit an Bord ExpertInnen aus Universität, Wirtschaft, Verwaltung  und IKB-AG, die ersten Mittel für die Arbeit und erste Maßnahmen stehen bereit. (So der StS das so beschließt morgen)

Unabhängig davon, wie die kommende Gemeinderatswahl ausgeht, an der Umsetzung der Innsbrucker Energiewende führt kein Weg vorbei. Es nicht zu tun wäre verantwortungslos gegenüber den BürgerInnen und mit unfinanzierbaren Folgekosten verbunden.

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    • Treffen Grünalternative Jugend Tirol
      Datum: 18:00 - 24. Mai 2012
      Ort: Weinhartstraße (beim Sillpark) in Innsbruck
    • Treffen Grünalternative Jugend Tirol
      Datum: 18:00 - 31. Mai 2012
      Ort: Weinhartstraße (beim Sillpark) in Innsbruck
    • Treffen Grünalternative Jugend Tirol
      Datum: 18:00 - 7. Juni 2012
      Ort: Weinhartstraße (beim Sillpark) in Innsbruck